Die Entstehung Vechtas geht vermutlich auf das 11. Jahrhundert zurück: Damals wurde an einem der wenigen Moorübergänge Norddeutschlands eine Burg gebaut, in deren Schutz sich Kaufleute, Handwerker und Gewerbetreibende niederließen.
Seit 1220 offiziell Stadt Vechta, entwickelte sich das Gemeinwesen glänzend, bis im 16. Jahrhundert mehrere Überfälle, später der Dreißigjährige Krieg und ein großer Brand erhebliche Teile der Stadt zerstörten. Die Bürger aber bauten Vechta unverdrossen wieder auf, und so trägt der Stadtkern Vechtas noch heute Züge des Neubaus nach 1684.
In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Vechta stetig, doch besonders das Erkennen und Nutzen der Entwicklungschancen seit den 1950er Jahren bescherte der Stadt einen stetigen Bevölkerungszuwachs und eine prosperierende Wirtschaft.
Heute ist Vechta nicht nur Behördenzentrum, sondern mit knapp 30.000 Einwohnern auch dynamischer Mittelpunkt des Oldenburger- Münsterlandes. Mehr als 30.000 Menschen kommen Jahr für Jahr in das Vechtaer Museum im Zeughaus und zu den Aktionswochenenden wie dem stadtgARTen und den Burgmannentagen , um etwas über die Stadt und das Mittelalter zu erfahren.
Untergebracht im 1698 erbauten ehemaligen Zeughaus der Zitadelle Vechta, bietet das Museum auf rund 1000m² Fläche Festungs- und Gefängniswelten sowie phantasievoll inszenierte Erlebnis- und Erfahrungswelten. Die Besucher können in Deutschlands erstem Zentrum für experimentelles Mittelalter selbst handeln, mit der Geschichte spielen, Exponate anfassen und begreifen: Das Anziehen einer Ritterrüstung. das Rasseln mit Ketten, das Schreiben mit Gänsefedern u.v.m. sind ausdrücklich erlaubt!
